Freitag, 3. November 2017

Schnäppchenjäger sein und Geld sparen

Ist das schlimm, wenn man ein Schnäppchenjäger ist? Nein, ist es nicht. Warum nicht?
Weil man nur darauf achtet, was die Unternehmen einem bieten. Und das ist nicht schlimm.

Man muss immer bedenken: Wir leben in einer freien Marktwirtschaft. Die Unternehmen können ihre Preise gestalten wie sie möchten. Natürlich unter Berücksichtigung ihrer Kosten. Und das ist nicht schlimm.


Ebenso können die Unternehmen bestimmte Produkte billiger machen. Wenn sie das machen, dann wollen sie natürlich den Umsatz erhöhen. das hört sich merkwürdig an? Ja, tut es. Aber ist es nicht.




Mit der Reduzierung aktivieren sie gerade die Schnäppchenjäger. Denn es gibt Menschen, die speziell darauf achten, bestimmte Produkte günstiger einzukaufen.

Das heißt, sie geben für Produkt A nicht die üblichen 2,00 Euro aus, sondern nur 1,00 Euro. (Als Beispiel). Damit sparen sie hier 1,00 Euro. Das heißt, man bekommt 2 Stück für den sonst üblichen Preis.

Das ist für viele ein Grund, mehr einzukaufen als sonst üblich. Und das ist nicht schlimm. Im Gegenteil.

3 Seiten profitieren davon.
1. der Kunde
2. der Händler
3. der Hersteller

Mal abgesehen von den Zwischenhändlern, wenn vorhanden.

Der Kunde profitiert davon, weil er pro Stück weniger Geld ausgeben muss, als sonst üblich.

Der Händler profitiert davon, weil er dadurch mehr Umsatz macht als sonst üblich und vielleicht noch durch zusätzliche Verkäufe, weil die Kunden in größerer Zahl im Geschäft erscheinen und auch andere Dinge kaufen.

Der Hersteller profitiert davon, weil er mehr von diesem Produkt verkauft und somit auch mehr verdient als sonst üblich.




Also ist die "Arbeit" der Schnäppchenjäger nicht anstößig sondern vorteilhaft. Es wäre eher negativ, wenn die Schnäppchenjäger sich gar nicht mehr um die Schnäppchen kümmern würden. Schnäppchen wie diese hier.

Darum muss man also kein schlechtes Gewissen haben, wenn man billigere Preise nutzt und weniger Geld ausgibt. Man nutzt nur den Vorteil, der sich da bietet.

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